Drei Dinge passieren in jedem leeren Haus
Erstens Wasser. Ein undichter Anschluss, ein Frostschaden an der Außenleitung, ein tropfender Boiler. In einem bewohnten Haus merkt man das am selben Tag. In einem leeren läuft es, bis der Estrich voll ist — und der Wasserzähler zählt mit.
Zweitens Feuchte. Wird nicht gelüftet und nicht geheizt, schlägt sich die Feuchtigkeit an den kalten Außenwänden nieder. Im Bad und in wenig genutzten Zimmern beginnt es zuerst.
Drittens fällt es auf. Ein überquellender Briefkasten, Werbung vor der Tür, immer geschlossene Rollläden, im Winter ein Grundstück ohne jede Spur im Schnee — das sieht jeder, der vorbeigeht.
Was die Versicherung damit zu tun hat
Viele Wohngebäudeversicherungen verlangen bei länger ungenutzten Gebäuden regelmäßige Kontrollen, im Winter zusätzlich Heizen oder das Absperren und Entleeren der wasserführenden Anlagen. Wir dokumentieren jeden vereinbarten Kontrollbesuch mit Datum und Fotobericht.
Was wir nicht behaupten: dass Sie mit unserer Beauftragung Ihre Pflichten aus dem Versicherungsvertrag erfüllt haben. Das steht in Ihren Bedingungen, und die sind von Versicherer zu Versicherer verschieden. Lesen Sie den Abschnitt über nicht genutzte Gebäude nach oder fragen Sie dort direkt — wir liefern den Nachweis, die Bewertung bleibt bei Ihrer Versicherung.
Ausführlich, mit allem was dazugehört: was Ihre Versicherung bei einem leerstehenden Gebäude erwartet — einschließlich der Frage, was bei einer Eigentumswohnung anders ist.